Hiromasa Fujimori ist ein ehemaliger japanischer Olympiaschwimmer und Sohn des renommierten Trainers Yoshihiro Fujimori. Zusammen mit seinem jüngeren Bruder Takeharu begann er schon in jungen Jahren unter Anleitung seines Vaters mit dem Schwimmen, der auch Olympiamedaillengewinner bei den Spielen 2000 in Sydney trainierte.
Fujimori absolvierte die Japan University of Sports Science und erwarb an derselben Institution einen Master-Abschluss in Sportwissenschaften. Während seiner gesamten sportlichen Karriere war er für seine bedeutenden Erfolge bekannt, darunter Siege bei den nationalen Schwimmmeisterschaften 2013 und 2018 sowie den Ostasienspielen 2013. Er gewann eine Silbermedaille bei den Asienspielen 2014 und mehrere Goldmedaillen bei den Weltmeisterschaften in Paris (2015), Russland (2016) und Tokio (2016) sowie eine Bronzemedaille bei den Kurzbahnschwimmweltmeisterschaften 2018.
Bei den Olympiaausscheidungen 2016 belegte Fujimori den zweiten Platz im 200-m-Lagenschwimmen und sicherte sich damit seine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro, wo er Vierter wurde und 0,16 Sekunden von der Bronzemedaille entfernt war. Im März 2024 beschloss er, sich aus dem Wettkampfsport zurückzuziehen und hinterließ während seiner herausragenden Karriere eine Tradition konstanter Ergebnisse sowohl auf internationaler als auch nationaler Ebene.